17.10.2018

Das Handball-Camp 2018 begeistert 75 Kinder und Jugendliche


„Wie immer“ ist beim Handball-Camp des Handballkreises Bielefeld-Herford eigentlich nichts – und doch ist es genau das, was dieses Camp so besonders macht.

Seit nunmehr 14 Jahren begeistert das Jugendtrainingslager Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Kreisgebiet. Auch in diesen Herbstferien war das Interesse ungebrochen: 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von 10 bis 14 Jahren erlebten eine Woche voller Handball, Teamgeist und abwechslungsreicher Aktivitäten.

Nachwuchsarbeit mit Tradition

Das Camp richtet sich an Spielerinnen und Spieler der C- und D-Jugend. Viele Talente, die heute als Spieler oder Trainer aktiv sind, haben hier ihre ersten Schritte gemacht. „Viele, die früher Teilnehmer waren, sind jetzt als Betreuer dabei“, berichtet Kreis-Lehrwart Olaf Grintz. Auch seine eigenen Kinder, Maren und Malte, beide selbst aktive Handballer und Trainer, haben diesen Weg durchlaufen.

Neben dem bewährten Trainerteam, das auch die Kreisauswahlmannschaften betreut, bereichern regelmäßig externe Fachkräfte das Camp. In diesem Jahr war unter anderem Kim Sörensen, ehemaliger Trainer der Frauen des HT SF Senne, mit dabei. Auch Falk von Hollen und Jasmin Gojacic leiteten Trainingseinheiten und sorgten für neue Impulse.

Intensives Training und sportliche Vielfalt

Das Camp ist kein reines Freizeitvergnügen – es wird intensiv trainiert. Schon die ersten beiden Einheiten am Montag forderten die jungen Sportlerinnen und Sportler so sehr, dass einige bereits um 21 Uhr schliefen – andere hingegen vergaßen vor lauter Aufregung das Einschlafen.

Doch das Camp bietet mehr als nur Handball: Wasserski, ein Besuch im Ishara, und ein geplanter Bowlingabend sorgten für sportliche Abwechslung. „Wir wollen den Kindern nicht nur handballerisch neue Impulse geben, sondern auch den Teamgeist stärken und ihnen Zeit für sich selbst lassen“, erklärt Grintz.

Gemeinschaft und Unterstützung

Seit zwei Jahren findet das Camp nur noch in der ersten Ferienwoche statt – dafür aber mit Jungen und Mädchen gemeinsam. Der gesamte Tross übernachtet im Jugendgästehaus, was das Gemeinschaftsgefühl zusätzlich stärkt. Acht Trainerinnen und Trainer begleiten die Gruppe durch die Woche und sorgen für einen reibungslosen Ablauf.

Ein weiterer Grund zur Freude: Die Stiftung der Sparkasse hat ihre finanzielle Unterstützung für weitere zwei Jahre zugesagt. „Darüber waren wir sehr glücklich“, so Grintz. Damit ist die Zukunft des Handball-Camps gesichert – und es kann weitergehen mit der erfolgreichen Nachwuchsförderung im Kreis. Wie immer – und doch jedes Jahr wieder neu.