27.08.2016

Handballkreis bedankt sich bei der Sparkassenstiftung

Handballkreis Bielefeld sagt Danke: Zehn Jahre Förderung durch die Sparkassenstiftung

Im Rahmen der Braker Handballtage trafen sich Vertreter des Handballkreises Bielefeld mit der Sparkassenstiftung, um sich für eine Dekade erfolgreicher Zusammenarbeit zu bedanken. Mit jährlich 25.000 Euro hat die Stiftung zahlreiche Projekte ermöglicht, die bundesweit Beachtung finden.

Bielefeld. „Wir wollten mal Danke sagen.“ Unter diesem Motto trafen sich beim Braker Handballtag Verantwortliche, Trainer und Spieler der Handball-Kreisauswahl mit Vertretern der Sparkassenstiftung. Anlass war das zehnjährige Jubiläum der erfolgreichen Förderung durch die Stiftung – ein Engagement, das weit über die Region hinaus Wirkung zeigt.

Jährlich stellt die Sparkassenstiftung dem Handballkreis Bielefeld 25.000 Euro zur Verfügung. „Wir haben uns zusammengesetzt und versucht, etwas auf die Beine zu stellen. Und der Versuch ist uns gelungen“, sagte Kreisvorsitzender Thomas Boerscheper. 60 Prozent der Mittel fließen in konkrete Projekte, 40 Prozent werden nach einem Schlüssel an die Vereine verteilt.

Christoph Kaleschke von der Sparkassenstiftung lobte die Zusammenarbeit:

„Für uns war immer klar, dass wir nicht einzelne Vereine unterstützen können. Aber es ist auch nicht selbstverständlich, dass mehrere Vereine so gut zusammenarbeiten.“

Rahel Neufeld und Christoph Kaleschke (Sparkassen-Stifung), Thomas Boerscheper, Patrick Puls und Olaf Grintz vom Handballkreis inmitten der Auswahlspieler*innen

Der Handballkreis nutzt die jährliche Finanzspritze kreativ und effektiv. Kreis-Lehrwart Olaf Grintz verwies stolz auf ehemalige Projektteilnehmer wie Juniorennationalspielerin Nele Franz, die ihre Karriere auch dank der Bielefelder Förderung starten konnte.

„Die Förderung hat uns in die Lage versetzt, Projekte auf die Beine zu stellen, die in ganz Deutschland beachtet werden.“

Beispiele dafür sind das beliebte Handballcamp, die Ausbildung von Juniorschiedsrichtern und das E-Jugendkonzept, das mittlerweile vom Deutschen Handballbund (DHB) übernommen wurde.

Trotz der Erfolge bleibt die Zukunft nicht ohne Herausforderungen. Christoph Kaleschke sprach offen über die aktuelle Lage:

„Zinsen sind zurzeit schwer zu verdienen, was für eine Stiftung natürlich schmerzhaft ist.“

Dennoch hoffen alle Beteiligten, dass die erfolgreiche Partnerschaft fortgesetzt wird – zum Wohle des Nachwuchshandballs in Bielefeld und darüber hinaus.

Quelle: NW Bielefeld, 27.08.2016, Text und Foto: Gregor Winkler