01.11.2013
Handballcamp 2013
Teebeutel und Wasserski
54 Jugendliche aus neun Vereinen haben Spaß beim Herbstcamp des Handballkreises
Bielefeld (WB/jm). Herbstferien – im Handballkreis Bielefeld-Herford heißt das traditionell: Camp-Zeit. Bereits zum zehnten Mal fand das Handballcamp statt. Beim kleinen Jubiläum nahmen 54 C- und D-Jugendliche aus neun Vereinen teil. Unter der Leitung von Kreislehrwart Olaf Grintz verbrachten sie sportliche Ferien. Heute ist Abschlusstag.
Seit Montagmorgen um 8:30 Uhr arbeiteten die Jungen der Jahrgänge 1999 bis 2002 mit viel Spaß und Elan an der Verbesserung ihres Handball-ABCs. Die TSG Altenhagen-Heepen, TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck und JSG Bielefeld-Süd stellten die meisten Teilnehmer.
„Nachdem zwischenzeitlich mal ein bisschen Flaute war, ist das Leistungsniveau diesmal wieder besser geworden“,
findet Olaf Grintz.

Ein Biathlon-Wettbewerb mit Laufen und Werfen eröffnete die fünf tollen Tage in den Sporthallen I und II der Carl-Severing-Schulen. Ergänzt wurde das Programm durch Kraft-, Konditions- und Koordinationsübungen sowie Abwehrtraining – ein forderndes Programm, das die Kinder abends „merklich ruhiger“ werden ließ.
Grintz, der gerade seine A-Lizenz macht, wurde unterstützt von den Trainern:
- Christian Rietenberg,
- Christoph Grauting,
- Bastian Kipp,
- Kai Schiemann (alle TSG Altenhagen-Heepen),
- Malte Grintz (TuS Spenge),
- Peter Seglado (SG Bünde-Dünne).
Mehr als nur Handball
Neben dem Handballtraining bot das Camp ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm:
- Besuch im Ishara,
- Kinobesuch im Cinemaxx,
- Bowling,
- und ein Ausflug zum Wasserski am Lippesee in Paderborn – bei bestem Wetter.
„Es war perfekt. Besser ging es gar nicht“,
sagte Olaf Grintz.
Am Abend wurde unter den Trainern um die besten Talente „gefeilscht“ – wie auf einem Transfermarkt, scherzte Grintz. Am Donnerstag fand ein gemeinsames Teamtraining statt, um sich auf das Abschlussturnier am Freitag vorzubereiten. Die Spiele wurden von Jungschiedsrichtern aus dem EDIS-Projekt geleitet.
Sportskanone und Mädchen-Camp
Am letzten Abend wurde die „Sportskanone“ des Camps ermittelt – mit Disziplinen wie Teebeutel-Weitwurf und mathematischen Aufgaben. Der Sieger durfte im Finale einen Trainer seiner Wahl herausfordern.
Am Samstag startete das Mädchen-Camp mit 34 Teilnehmerinnen im gleichen Alter. Auch sie erwartete ein fünftägiges, buntes Programm – allerdings ohne Wasserski. Stattdessen ging es nach Ahlen ins Indoor-Kletterzentrum „Big Wall“.
„Das, was die Kinder hier gemeinsam erleben, braucht sich hinter den Camps der Profivereine in keinster Weise zu verstecken“,
betont Olaf Grintz.
Das Camp wurde durch einen Zuschuss der Sparkassen-Stiftung Bielefeld sowie weiterer Sponsoren ermöglicht.