20.09.2009
Projekt Leistungsdiagnostik erneut angelaufen
30 Nachwuchsspielerinnen und Nachwuchsspieler profitieren von Sparkassen-Stiftung
Das Projekt Leistungsdiagnostik startete jetzt in seine dritte Runde. Dank der Möglichkeiten, die sich aus der Unterstützung durch die Sparkassen-Stiftung ergeben, werden auch in der Spielzeit 2009/10 insgesamt 30 Jugendliche in den Genuss professioneller physiotherapeutischer Behandlung kommen. Dabei geht es weniger um die fachgerechte Behandlung von eventuell auftretenden Verletzungen, sondern vielmehr um die Prävention solcher Blessuren. Insgesamt fünf Gruppen nehmen im ZfP an der Eckendorferstraße an dieser besonderen Förderung teil.
„Wir arbeiten besonders in den Bereichen Koordination, Stabilität, Rumpf- und Beinkraft“, erklärt Dr. Christian Peiler vom Zentrum für Physiotherapie.
Trainingspläne werden dieses Jahr noch individueller gestaltet
Dabei wird von den 30 Teilnehmern (20 Jungs, 10 Mädchen), die entweder überkreislich und/oder in einer Auswahlmannschaft spielen, Engagement erwartet. Regelmäßige Teilnahme ist Pflicht.
Peiler: „Natürlich ist das nicht immer einfach, wenn Schule, normales Training und eventuell auch noch Auswahltraining anstehen.“ Die Teilnehmer wissen um die zusätzliche zeitliche Belastung, die sich allerdings gerade im ambitionierteren Jugendhandball auszahlt. Denn ohne ein gewisses Maß an Kraft- und Koordinationsfähigkeiten erhöht sich die Verletzungsanfälligkeit. In diese Richtung zielt auch der individuelle Trainingsplan, den jede(r) Jugendliche für das eigene Training erhält. „Den sollten die Spieler auch noch abarbeiten. Zusätzlich zu der Stunde, in der sie mit uns arbeiten“, so Peiler.




Eingangs- und Ausgangstest dokumentieren Fortschritte
Mit allen Teilnehmern sind in der ersten Woche Eingangstest gemacht worden. Sprungkraft, Beinkraft, Rumpfstabilität und Schulterkraft sind überprüft worden. Nach dem Projekt, das analog zu den Serienspielen im Februar endet, findet ein Ausgangstest statt. Bei den Teilnehmern des Vorjahres ergaben sich teilweise deutliche Verbesserungen. „Die Messwerte waren fast immer höher. Und diejenigen, die am häufigsten da waren, hatten im Normalfall auch die höchsten Steigerungen“, berichtet Projektleiter Olaf Grintz vom Handballkreis. Es ist anzunehmen, dass auch der jetzige Jahrgang im Februar 2010 zu besseren Ergebnissen kommen wird – und das ist gut so. Schließlich können schon ein paar Zentimeter beim Jump-and-reach-Test oder ein paar Kilogramm mehr an der Beinpresse entscheidend sein, wenn es darum geht, den körperlichen Anforderungen des Handballsports gewachsen zu sein.
Text und Fotos: Pressewart Ivo Kraft