Lenkungsausschuss des Sparkassenprojekts zieht Zwischenbilanz

 

Qualifizierte Übungsleiter gesucht

 

 

Eine wichtige Maßnahme für den Bielefelder Nachwuchshandball ist das Projekt der Sparkasse Bielefeld. Zunächst bis 2008 unterstützt das Kreditinstitut das Konzept des Handballkreises zur Förderung der Bielefelder Nachwuchsspieler. Dank der nicht alltäglichen Unterstützung konnte der Handballkreis Bielefeld-Herford bereits einige Projekte anschieben, die in der Lehrarbeit und Nachwuchsförderung im Vergleich zu anderen Handballkreisen vorbildlich sind.

 

 

Multiplikatoreneffekt für den Vereinshandball herstellen

 

Im Anbau der Jöllenbecker Realschule zog der Lenkungsausschuss des Sparkassenprojekts jetzt eine erste Zwischenbilanz. Insgesamt elf Bielefelder Vereinsvertreter waren erschienen, um über die bisherigen sowie zukünftigen Maßnahmen zu sprechen. Ein wichtiger Gesprächsinhalt des Abends war die Grundschulbetreuung im Rahmen der offenen Ganztagsschule. Hier sieht der Lenkungsauschuss noch eine große Aufgabe vor sich. „Wir sind eine der ersten Sportarten gewesen, die überhaupt an die Schulen gegangen sind, und ihren Sport angeboten haben“, sagt Lehrwart Michael Neuhaus. Die Nachfrage bei den Grundschulen sei da. Allerdings fehlt es an qualifizierten Übungsleitern. Konsens bestand darin, dass bei den sehr heterogenen OGS-Gruppen erfahrene Trainer, möglichst mit fundiertem pädagogischem Hintergrundwissen, eingesetzt werden sollten. Neuhaus: „Unser Anspruch ist es, die Kinder professionell zu betreuen. Dafür brauchen wir aber qualifizierte Trainer. Jeder Verein sollte noch einmal klären, ob er nicht solche Leute hat. Denn durch ihren Einsatz in den Grundschulen können wir einen Multiplikatoreneffekt für den Handball herstellen.“

 

 

Gezielte physiotherapeutische Betreuung für den Nachwuchs geplant

 

Ein Projekt für die kommende Saison ist im Bereich Leistungsdiagnostik die gezielte physiotherapeutische Unterstützung von Nachwuchshandballern. Mit Eckhard Jungmann als Koordinator will der Handballkreis künftig an drei verschiedenen Standorten die Jugendlichen physiotherapeutisch betreuen. Angedacht sind koordinative und stabilisierende Übungen, die im Trainingsalltag zu kurz kommen. Das Angebot steht prinzipiell allen Jugendlichen offen - unabhängig von der Spielklasse. "So ist gewährleistet, dass nicht einzelne Vereine oder Mannschaften in den Genuss einer leistungsdiagnostischen Maßnahme kommen", erklärt Michael Neuhaus. Die Jungen oder Mädchen müssten sich verbindlich für die Gruppen anmelden "und da dann auch regelmäßig erscheinen. Wer drei Mal hintereinander nicht kommt, ist dann eben raus."

 

Text: Pressewart Ivo Kraft


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Mai 2007







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